30 March 2025
Steuerhammer 2025: Schuldenpaket & Verbot von Lügen - Wird die Regierung uns ruinieren? #1 - E1
Die Politik fährt schweres Geschütz auf: Steuererhöhungen, Schuldenpaket und eine absurde Idee – „Lügen werden staatlich verboten".
Roman Reher und Joana Cotar sprechen Klartext und decken auf, was die neue Regierung tatsächlich vorhat!
(00:00:01) Einführung und Vorstellung des Podcasts
(00:02:21) Offene Gesprächskultur und Meinungsfreiheit
(00:07:37) Koalitionsverhandlungen und politische Entwicklungen
(00:13:26) Staatliche Kontrolle und Bürgerrechte
(00:22:17) Staatliche Aufgaben und Bürgerverantwortung
(00:31:36) Steuerpolitik und wirtschaftliche Auswirkungen
(00:50:51) Schuldenpolitik und wirtschaftliche Zukunft
(01:03:51) Angst als politisches Instrument
(01:09:58) Gesellschaftliche Spaltung und Zusammenhalt
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@RomanReher
@JoanaCotar
Es ist soweit, die allererste Folge dezentral und direkt im Podcast hier. Ein Podcast, den wir zusammen, Joana und ich, jetzt gegründet haben und vielleicht heute direkt zur ersten Folge mal anzuklingen, worum es hier so gehen wird. Es wird die aktuelle Regierungsbildung gehen, die Koalitionsverhandlungen gehen. Es wird darum gehen, dass man die Wahrheit definieren möchte aus dem staatlichen Prozess heraus beziehungsweise eigentlich die Lüge und der Strafe stellen will. Und ja, bevor wir aber auf diese ganzen Themen zu sprechen kommen, möcht ich erst mal dich begrüßen, Joana, jetzt in unserem gemeinsamen Podcast hier und mal fragen, warum machen wir das überhaupt? Ja, hallo Roman. Ich freu mich mega, dass das geklappt hat. Ich glaube, wir beide hatten die gleiche Ideen, dass wir sagen, wir müssen die Ideen der Freiheit
[00:00:49] Unknown:
weiter nach Deutschland tragen. Ich bin jetzt raus ausm Bundestag. Ich hab den Bundestag als die Bühne genutzt, die ich hatte, in meinen Reden auf die wichtigen Themen aufmerksam zu machen. Diese Bühne fehlt mir jetzt. Die Botschaften sind aber nach wie vor wichtig, ja. Wie wir das Land nach vorne bringen, wie wichtig das Thema Freiheit ist, die ganzen freiheitlichen Ideen, die in Deutschland unter die Räder gekommen sind. Und gerade in der jetzigen Zeit, wenn man die Koalitionsverhandlungen beobachtet, umso wichtiger werden. Und ich glaube, dafür braucht's 'n Outlet und dafür eignet sich unser Podcast hervorragend, der dann Politik mit Wirtschaft verbinden kann.
[00:01:24] Unknown:
Ja, und das hast Du perfekt so zusammengefasst, da hab ich eigentlich schon gar nix mehr zu ergänzen. Ich glaube einfach, dass es da für dieses Feld der Freiheit und der freiheitlichen Themen eine Riesenlücke grade gibt, die es zu füllen gibt. Und ich denke, dass wir mit unseren beiden Fachbereichen, aus denen wir so kommen, uns da sehr gut ergänzen können und für den einen oder anderen, der's vielleicht so gar nicht erwarten würde. Aber ich denke mal, dass Joana und ich in vielerlei Hinsicht die Dinge schon, grad die freiheitlichen Themen, genau gleich bewerten.
Aber was die ganzen Themen drumherum gibt oder ergibt, gibt's auf viele konträre Sichtweisen. Und deswegen glauben wir auch, dass das eben 'n guter Podcast wird, wo wir auch in eine Diskussionsdebatte
[00:02:06] Unknown:
kommen auf Augenhöhe, die eben ja, anders als vielleicht so viele andere Formate, wo man sich einfach nur beweihräuchert, gegenseitig passiert, ja. Und von daher glaube ich, ja, das könnte echt spannend werden und ich freu mich schon sehr auf die Zukunft und das, was hier aus diesem Format so wird. Ich find's auch total wichtig, grade in der heutigen Zeit völlig normal damit umzugehen, wenn man mal anderer Meinung ist. Dass man nicht sofort, und das sehe ich von links wie von rechts, sagt, jetzt hast Du mal eine komplett andere Meinung. Also ich, jetzt muss ich dir leider einen Folgen, jetzt muss ich dir leider 'n Dislike dalassen. Diese offene Gesprächskultur, die müssen wir in Deutschland wieder lernen. Die ist uns ab trainiert worden, die wird uns auch vom Staat wirklich schwer gemacht, dass wir uns wieder offen äußern können. Aber das ist das Wichtigste, dass man freireden kann und auch mit jemandem sprechen kann, der mal nicht unserer Meinung ist.
Und das haben wir verlernt und müssen unbedingt wieder lernen.
[00:02:56] Unknown:
Mir ist, Du hast heut gesprochen, mir ist ja jetzt grade der Name entfallen, aber letztens gab's doch diesen einen Politiker, der gesagt hat, er wäre gerne bei den Koalitionsverhandlungen gegen diese ganzen Maßnahmen und Pakete gewesen, aber er hätte trotzdem dafür gestimmt, weil sonst wär er
[00:03:09] Unknown:
ausgebotet worden. Ich weiß nicht, wer das war, aber das ist halt Der Klaus Peter Willsch war das, ja. Der der Kollege von der CDU, der. Und der hat sich dann im Nachhinein noch entschuldigt bei seinen Enkeln für für die Abstimmung, die er da gemacht hat. Absurd, wirklich absurd. Und ich hab grad heute Morgen 'n Podcast gehört, wo es dann auch hieß, wir müssen vorsichtig sein, was wir sagen. Und daraus möchte ich gerne rauskommen. Ich bin nicht vorsichtig in dem, was ich sag. Ich sag das, was ich denke Und ich glaube, wenn der Staat immer depressiver wird, dann müssen die Bürger immer mutiger werden. Anders kann sich das nicht lösen.
[00:03:42] Unknown:
Hast Du denn den Eindruck, dass das gerade in der Gesellschaft denn diesen Trend nimmt? Also ich seh halt grade beide Strömungen sehr stark. Die einen, die tatsächlich das derzeitige staatliche Narrativ gut finden. Das ist, glaube ich, auch eine laute, ja, wie sagt man, Minderheit sind's nicht, aber man sieht's ja auch an den Wahlergebnissen der SPD, der Grünen. So viele Stimmen haben sie ja jetzt auch nicht gehabt. Aber es ist halt immer noch eine kritische Masse, die sehr laut ist, die auch bei diesen Themen tatsächlich eher weniger freiheitlich denkt.
[00:04:12] Unknown:
Aber es gibt auch viele, die anders, die das anders sehen und das sehen wir wiederum in den Umfragewerten, wenn wir uns auch anschauen, wie jetzt so nach der Wahl die Leute noch mal wählen würden, ne. Ja, also ich glaube auch, dass die die eigentliche Meinung im Volk eine andere ist als die veröffentlichte Meinung. Ich glaube, die die Medien, grade die Mainstream Medien, wenn man sich die Nachrichten anschaut, die üblichen 8 Uhr Nachrichten, die sind auch in eine Richtung unterwegs und die sind eher regierungsunterstützend. Und früher, ich bin ja schon so alt, ich kannte die Presse noch aus 'ner Zeit, wo sie die Regierung auf die Finger geguckt hat und den wirklich auch den Finger in die Wunde gelegt hat und kritisiert hat. Und jetzt macht sie eher das Gegenteil, sie verteidigt die Regierung gegenüber dem Volk.
Und das ist eigentlich nicht die Aufgabe. Und ich glaube, da ist auch 'n massiver Unterschied zwischen dem, was das Volk auf der Straße und in den Kneipen tatsächlich so denkt und das, was uns vorgespielt wird und wie laut die Leute im Internet sind, die NGOs sind, die ja der organisierte, ja, der der organisierte die organisierte Gegenwehr quasi zu dem, was die Menschen tatsächlich denken. Und ich glaube, je mutiger wir werden, je lauter wir werden und es nicht einschüchtern lassen, das wird sich mit der Zeit auch ändern. Wir haben's in Amerika gesehen. In Amerika war genau das Gleiche und die ganzen Social Media Kanäle waren auf Zensur aus und auf Cancel Culture und Political Correct, kaum gewinnt Trump, ja, meldet sich in Zuckerberg und sagt, ach, wir ändern das jetzt mal schnell, ne. Also die Medien würden sich auch in Deutschland ändern, während sich das Klima hier in Deutschland ändert. Glaubst Du, das liegt an der Finanzierung durch NGOs und andere
[00:05:43] Unknown:
Strömungen, dass die Medienlandschaft so einseitig teils berichtet? Und es ich glaube, das war 2015 schon mal eine größere Debatte. Da gab's auch Umfragewerte, die gezeigt haben, dass innerhalb der Medienlandschaft grade des öffentlich rechtlichen Rundfunks einfach eine sehr, sehr stark, sehr extrem linke Größenordnung da war. Wodurch man natürlich auch sagen kann, na gut, so ganz objektiv können die ja gar nicht berichten, wenn sie 90 Prozent links eingestellte Redakteure dort haben und Journalisten, oder?
[00:06:15] Unknown:
Ja, also ich mein, dass die Umfragen, wen sie wählen würden, die sind eindeutig bei den Medien. Und es ist selbstverständlich, Du Du kannst nicht einfach komplett objektiv sein. Das geht nicht. Das bist auch Du nicht. Das bin auch nicht, das Wir werden irgendwie von unseren Gefühlen gesteuert und dementsprechend werden die Journalisten auch gesteuert. Und ich glaube, den Fehler, den wir gemacht haben, die Freiheitlichen gemacht haben, wir haben das Vorfeld vergessen, ja. Die freiheitliche Politik hat das Vorfeld vergessen. Das haben die Grünen sehr gut hinbekommen. Das bekommt jetzt die AFD sehr gut hin, dass sie sich im Vorfeld aufbaut, das für sie die Meinung in der Bevölkerung macht und die Freiheitlichen haben das nicht gemacht. Wir haben immer gedacht, na ja, aber die Idee der Freiheit, die wird sich doch durchsetzen. Man hat doch überall in der Geschichte gesehen, zum Schluss haben die Menschen für die Freiheit gekämpft, ja, und haben teilweise ihr Leben dafür riskiert oder auch ihr Leben gegeben. Aber es ist eben heutzutage nicht selbstverständlich, dass wir erkennen, wie wichtig es ist. Und gerade deswegen finde ich Podcasts wie diesen dann unglaublich wichtig, darauf hinzuweisen.
[00:07:15] Unknown:
Ja, das ist vollkommen richtig. Du hast es grad auch gesagt, am Ende wurd dann immer für die Freiheit gekämpft. Ich glaube, es muss, damit die Leute das merken, wie schlimm manche Maßnahmen sind, das Kind auch erst in den Brunnen gefallen sein, damit sie's wirklich spüren. Ansonsten passiert das halt auch nicht. Und man kann vielleicht durch Bildung und durch das Wissen, das Weitertragen des Wissens auch 'n bisschen verhindern, dass es erst so drastisch werden muss. Ich würd dann sogar fast das Thema vorziehen, über das wir eher zum Schluss geredet hätten, aber es passt jetzt grad so gut zur aktuellen Situation.
Es gab jetzt die Meldung, dass die Koalitionsverhandlungen, wo jetzt die CDU ja zusammen mit der SPD die Regierung bilden möchte und die SPD jetzt, obwohl sie die vierschwächere Kraft ist, natürlich gute Karten hat, die Verhandlungen zu führen, weil sie genau wissen, Friedrich Merz kam mit uns oder gar nicht. In dem Moment, ich meine, er könnte anders, aber er will nicht. Das sei ja auch dazu gesagt, aber dadurch können Sie ihm mehr oder weniger die Pistole auf die Brust setzen und eine Sache, die jetzt gestern, vorgestern aufkam, ist, man möchte Lügen unter Strafe stellen.
[00:08:18] Unknown:
Ja, das stimmt. Es ist komplett verrückt. Also ich möchte dann wissen, wer das Wahrheitsministerium leitet, ja. Wir sind dann wirklich schon in orwelschen Verhältnissen. Wer sagt dann, dass es eine Lüge ist oder nicht? Und vor allen Dingen, wenn das so wär, der Bundestag wär, ich denk mal zur Hälfte leer, wenn Lügen verboten werden, ne, dann wird's schwierig für Abgeordnete, ihre Reden zu halten oder überhaupt für Politiker Wahlkampf zu führen. Aber es ist wirklich erschreckend, auf welchem Weg sich Deutschland bewegt. Und wer's, wer das die ganzen Entwicklungen beobachtet hat, der hat das aber schon früh gemerkt. Wir haben ja schon 2017 im Netzwerkdurchsetzungsgesetz gemerkt, wie die Meinung immer weiter eingeschränkt werden sollte und wie der Druck aufgebaut worden ist und die Menschen mundtot gemacht werden sollen, bloß nicht die Regierung zu kritisieren.
Und Lügen strafbar zu machen und all das, was wir jetzt sehen, postest Du irgendwas auf Social Media, kommt die Polizei morgens 6 und klopft mal bei dir an. Das ist sone Revision vom Staat, das kann in einem freiheitlichen, in 1 Demokratie eigentlich nicht sein und es existiert trotzdem. Und alle, die davor gewarnt haben, die wurden verlacht und vielleicht sollte man denen jetzt zuhören, dass es noch schlimmer werden kann.
[00:09:25] Unknown:
Stell mir so vor, was wäre wohl gewesen, hätt's ein solches Gesetz beim Ausbruch der Coronapandemie gegeben? Ich mein, so war das ja schon heftig, wie viele Leute teilweise wirklich angegriffen wurden dafür, dass sie versucht haben zu warnen oder Ich mein, klar, manche waren auch auf der Seite der Kritiker absolut drüber. Das ist vollkommen richtig und das ist auch bis heute so, dass man sagt, ja gut, ganz so extrem, wie sie drüber. Das ist vollkommen richtig. Und das ist auch bis heute so, dass man sagt, ja gut, ganz so extrem, wie Sie gesagt haben, war's dann auch nicht. Oder man hat uns keine Nanobots eingesetzt oder so, ja. Aber es war trotzdem, viele dieser Kritiker hatten recht, die man vorher als absolute Schwurbler verschrieben hat. Und wie wäre der Staat damit umgegangen, wenn's ja die wissenschaftliche Wahrheit gegeben hätte, die er identifiziert hat, die sich am Ende als Nichtwahr herausstellt? Und Wissenschaft im Allgemeinen ist ja 'n Prozess, das ist ja Es es gibt nicht die hundertprozentige Erkenntnis, die für immer gültig ist, ne. Wissenschaft lebt davon, geupdatet zu werden oder neue Erkenntnisse zu haben und wenn die neue Erkenntnis noch nicht bewiesen ist, dann kann man sie natürlich auch als Staat bis zu diesem Zeitpunkt erst mal als Lüge hinstellen.
[00:10:27] Unknown:
Ja, und auf der anderen Seite haben wir ja durch die RKI Protokolle gelernt, dass die Politik ja teilweise gar nicht auf die Wissenschaft gehört hat. Dann frag ich mich, ist dann auch die Lüge gewesen, haben sich dann selber strafbar gemacht. Aber diese ganze Idee, dass wir überhaupt darüber reden, dass eine Regierung sagt, wir stellen Lügen unter Strafe, ist so absurd, das hätte man sich echt nicht träumen lassen. Und wenn, hätte ich das, wenn ich ehrlich bin, eher von von komplett links außen erwartet oder von komplett rechts außen, denen man ja immer vorwirft totalitär zu sein, aber nicht von 1 Partei wie wie in der CDU zum Beispiel, ja. Oder auch eine SPD, die ja eigentlich früher einfach mal eine Arbeiterpartei war und sich für die einfachen Menschen eingesetzt hat. Und jetzt möchte man die einfachen Menschen bestrafen, wenn die den Mund aufmachen und was sagen, was dem Staat jetzt nicht 100 Prozent passt. Es ist ja, also Ja.
[00:11:15] Unknown:
Ja. Vielleicht auch an der Stelle, also der Punkt ist halt auch, was viele nicht Also das ist für viele nicht so greifbar. Aber Wissenschaft als solche ist halt schwer in einem größeren Kontext beweisbar. Das ist halt in 'nem Themenbereich, der sehr detailliert und tiefgehend ist, relativ leicht. Du kannst sagen, na ja, schau mal, wir haben jetzt grade 2 Dinge zusammengekippt und da ist das rausgekommen, das ist reproduzierbar und das passiert immer wieder. So, das ist dann in sich son abgeschlossene wissenschaftliche Erkenntnis. Jetzt gibt es noch eine andere Erkenntnis, die dadurch beeinflusst sein kann, dass je nachdem, was Du zuerst reinkippst, 'n anderes Ergebnis ergibt und so weiter. Und alles baut son bisschen aufeinander auf. Und später hast Du eine Erkenntnis, die überall ganz viele einzelne Wissenschaften hat, die ineinander übergehen und die voneinander Gebrauch machen, wo Du aber als Person, als Einzelperson und auch Gruppe später fast gar nicht mehr die weit identifizieren kannst. Denn niemand kann alle Arbeiten bis ins ganze Detail auf ihre Korrektheit prüfen. Das heißt, je größer, weiter gegriffen so ein Feld ist, desto schwieriger ist es, die Wahrheit zu identifizieren und desto leichter ist es auch, einfach zu sagen, ja, guck mal, so unterm Strich, eine überwältigende Mehrheit der der der Wissenschaftler hat festgestellt, genauso ist das. Und da gibt's jetzt auch nichts mehr dran zu rütteln. Und dann stellt man auch fest, das ist grade bei den Themen Klima zum Beispiel so und auch bei vielen anderen, dass wenn dann eine kritische Wissenschaft passiert, also die sich da kritisch mit auseinandersetzt, diese einfach nicht anerkannt wird, sofern sie nicht durch die Fördermittel und die Finanzierungswege der EU gelaufen sind. Das heißt, wir haben da schon so eine Art Arbeitsministerium, das ausgehend vom Fiat Geld bestimmt, welche Wissenschaft wird überhaupt wissenschaftlich angenommen und welche erklären wir einfach für nichtig. Und das ist eigentlich eine, ja, für für jemanden, der aus der Geldsicht da drauf schaut, eine erschreckende Erkenntnis zu sehen, dass ausgehend vom Fiat Geldsystem, dessen zentraler Ursprung einfach aus dem Nichts entsteht, der gedruckt werden kann, die Wahrheit wissenschaftlich bewiesen wird, ja. Und das gepaart mit einem Gesetz, das Lüge unter Strafe stellt, da kann man sich schon eine ganz schön dystopische
[00:13:25] Unknown:
Zukunft vorstellen. Ja, also es hat nichts mehr mit der Demokratie zu tun, die wir kennen, mit der freien Gesellschaft, sondern das hat dann was mit dem totalitären Regime zu tun. Und selbst wenn man die Kritik dann äußert, läuft man dann schon Gefahr zu sagen, okay, man bekommt Besuch vom Verfassungsschutz oder sonst sehr. Aber das ist halt der Punkt. Und ich werd immer wieder gefragt, was können wir denn tun, dem zu entgehen? Weil wir haben gemerkt, Wahlen scheinen nicht viel zu bringen, ja. Das ist jetzt nach dieser Wahl müssten's jetzt viele gemerkt haben. Ich hab auch immer gesagt, also auch in meiner letzten Rede im Bundestag hab ich gesagt, wenn Wahlen was verändern würden, dann wären sie schon längst verboten. Das ist dieses berühmte Zitat und wir sehen es jetzt wieder. Und ich denke, das Wichtige ist, dass die Bürger sich nicht einschüchtern lassen, dass sie tatsächlich den Rücken gerade machen und wenn der Wind weht stehen bleiben. Ich weiß, wie unglaublich schwer das ist. Ich kenn das auch von Journalisten. Ich hab in der Coronazeit zum Beispiel Journalisten vom öffentlich rechtlichen Rundfunk bei illegalen Coronapartys in Berlin getroffen. Und dann hab ich Sie darauf angesprochen und gesagt, sagen Sie mal, was tun Sie denn hier? Ja, Sie haben doch 'n ganz anderes Narrativ. Mein ja, Frau Kota, ich hab 'n Haus gebaut, ich hab Kinder. Wenn ich anders über Corona berichte, dann werde ich zum Haltungsgespräch bei meinem Redakteur gerufen. Was mache ich denn dann? Ja. Und so durch diesen Druck knicken die Leute immer wieder ein und propagieren etwas, wo sie gar nicht dahinterstehen. Und deswegen ist es dem Staat möglich, diese Politik zu machen, die er macht, weil die Leute das mit sich machen lassen, weil sie Angst haben.
Und dieser Angst zu widerstehen und zu sagen, nein, ich stehe jetzt hier, das ist, glaube ich, wichtig, weil wir sind nicht wenige. Das ist der Punkt, den ganz viele vergessen. Das heißt immer, was kann der Einzelne tun? Du bist nicht alleine, ja? Das wir sind 84000000 Menschen in Deutschland. Du bist nicht alleine. Wir können das schon schaffen, uns gegen eine Politik zu wehren, die uns den Mund verbieten möchte. Aber dazu braucht man 'n bisschen Mut. Aber ich glaube, es ist wert dafür zu kämpfen, damit wir nicht wie früher dann in der DDR die Leute tatsächlich unter unter Todesangst auf die Straße gehen müssen und sich die Freiheit zurückholen müssen.
[00:15:25] Unknown:
Ja und wo man halt vielleicht auch irgendwann Angst vor so 'nem eigenen Nachbar hat, weil der als Denunziant dich irgendwie an das System verrät. Ich glaube, Frauke Petry war im Podcast bei dem Ungeskriptet auch. Du warst ja auch da, ich war auch da. Und sie hat erzählt, dass sie als Kind in der DDR ja groß geworden ist und dass sie Jahre später, nachdem die da raus waren, weil ich glaub irgendwie ihr Vater hat dann auch eine so in der Stellung 'n bisschen was verloren. Und später hat sie wohl herausgestellt, das war wohl so, dass der wohl einen Scherz im Urlaub gemacht hat von 'nem Freund oder 'nem Nachbarn, so nach dem Motto, ja, und dann hauen wir da und da ab oder irgendwie so.
Was er aber gar nicht vor Ort und gar nicht wirklich getan hat und das haben sie dann irgendwann Jahre später, nachdem die DDR schon weg war, dann herausgefunden. Ich mein, wie krass ist das? Du hast dann möglicherweise halt eine Gesellschaft, in der sich keiner mehr trauen kann und das liegt daran, dass es eben einzelne wenige gibt, die das Vertrauenssystem innerhalb der Gesellschaft so torpedieren, indem sie sie derart staatshörig sind, ja. Und
[00:16:28] Unknown:
ich kenn aus der Stadt. Ja. Ich kenn aus der eigenen Familie. Mein Vater saß in Rumänien 6 Jahre in politischer Haft, weil sein bester Freundin verraten hat. Er hat die Regierung kritisiert und der beste Freund hat ihn angezeigt. Und diese Familiengeschichte, die macht natürlich etwas mit einem, ne. Das ist mit ein Grund dafür, wieso ich mich von Anfang an dafür eingesetzt hab, dass wir diese Zustände nicht bekommen, von Anfang an gegen die Zensur gewährt werden habe, weil ich gesehen habe, was das mit Menschen macht. Ja. Und da Du hast immer Mitläufer, die einen dann verraten. Du hast aber dann auch so mutige Leute wie mein Vater, die dann trotzdem die Wahrheit sagen.
[00:17:02] Unknown:
Ja. Und das ist eben genau das. Man darf sich davon, glaub ich, auch nicht einschüchtern lassen. Ich hab halt den Eindruck, dass das insgesamt 2 Strömungen gibt. Die eine, die viel, viel freiheitlicher wird und sich auch mehr traut. Und die ist Gott sei Dank auch gar nicht mehr so klein. Also vor Corona hätt ich gesagt, war diese Strömung vielleicht 10 Prozent von dem, was wir jetzt haben. Nach Corona sind so viele Leute dem System gegenüber kritisch geworden und haben 'n Umdenken stattgefunden. Das hat superviel verändert. Und je mehr die Gesellschaft diese feierlichen Gedanken wieder zulässt und auch ausspricht, desto härter droht das System mit Maßnahmen. Ich meine, alles was die gerade tun in diesem Koalitionsverhandlungen ist doch, sie signalisieren, dass sie Angst haben, ja. Sie signalisieren, wir haben Angst, deswegen müssen wir jetzt Lüge verbieten, damit wir definieren können, was die Wahrheit ist und dir den Mund verbieten können. Ja. Und das sollte vielleicht jedem da draußen noch 'n bisschen Mut machen.
Das System zeigt schon, dass es Angst hat vor der Strömung in der Gesellschaft und ich glaube aber, das könnte wie son Streisand Effekt, ich weiß nicht, ob man den direkt darauf anwenden kann, aber es könnte sich so ergeben, dass einfach dadurch, dass die Maßnahmen immer heftiger werden, auch die Kritik immer stärker wird. Und man muss ja auch dazusagen, viele Dinge haben sich geändert. Grade die geopolitische Situation verändert sich. Wir sehen einfach in vielen Ländern eine neue Strömung, mehr in Richtung Freiheit. Ob sie am Ende so umgesetzt wird oder nicht, sei mal dahingestellt. Aber wir sehen, dass das Konzept, so wie die deutsche Politik das grade macht, eigentlich grade weltweit in eine ganz andere Richtung läuft. Und das ist auch erstaunlich, dass wir uns noch tiefer so in den Mist reingraben eigentlich grade.
[00:18:35] Unknown:
Ja und ich denke auch, Sie werden überdrehen mit dem, was Sie jetzt machen. Ich denke, da werden noch viel mehr Leute aufwachen und sagen, Moment mal, bis jetzt war es noch okay, aber jetzt schießen Sie übers Ziel hinaus und je mehr Sie überdrehen, desto besser. Ich kann mir auch vorstellen, dass dann auch der eine oder andere Journalist sagt, okay, jetzt ist mal Feierabend. Weil sie planen ja nicht nur das Lügen zu verbieten, sie planen ja auch die Informationsfreiheit für den Einzelnen und für die Presse einzuschränken. Also grade ein Philipp Amthor ist da anscheinend in der Gruppe, die berät, dass diese Informationsfreiheit für die Presse eingeschränkt wird, weil über dieses Informationsfreiheitsgesetz wurde damals die Beziehung zwischen Amthor und der Firma, die er da für die lobbyiert hat Augustus Intelligence. Ja, ich hab den Namen vergessen, genau, ja. Da durch dieses Gesetz ist es möglich gewesen, das aufzudecken und jetzt wollen Sie dieses Gesetz quasi abschaffen und damit Informationen nicht mehr rausgehen an die Presse. Und spätestens dann erwarte ich von den Journalisten, nicht von allen, aber von von vielen, die sagen, jetzt ist mal gut. Ja. Jetzt ist mal gut, lieber Staat. Aber wie kann das sein? Was ist das für eine Ironie? Dass genau der Politiker, der über dieses Gesetz
[00:19:37] Unknown:
aufgeflogen ist beim Lügen und beim mehr oder weniger Veruntreuen von Geld, wie kann das sein, dass genau dieser Politiker jetzt dafür sorgen soll, dies Gesetz abzuschaffen? Ich meine, dass es selbst in den eigenen Reihen da keinen Aufschrei gibt. Das ist Politikroman.
[00:19:52] Unknown:
Das ist genau Politik. Sie kümmern sich mittlerweile entdeckt darum, was da irgendwie 'n Anruf zu beschädigen ist oder so. Dass er überhaupt wieder da ist, der Philipp Amthor. Dass der mal 'n Jahr irgendwie untergetaucht ist und dann still war und dann aber von der CDU gleich wieder mit in die vorderste Reihe gehoben werden, spricht Bände darüber, wie wie mit wie viel Verachtung die Politiker auf die Bürger gucken, sonst würden die das nicht machen. Aber diese Selbstbedienungsmentalität, dieses wie kann ich am meisten aus dem System rausholen, ja? Ich bin da ganz oben im System, also bin ich an der Quelle, wie schaff ich das? Das ist gang und gäbe in der Politik. Das ist das, was ich im Bundestag erlebt habe, vom kleinen Abgeordneten bis zum Kanzler, ja? Also ich mein, wie viel Skandale hatte der Kanzler am am Hals?
Das ist einfach die Politik. Und solange die Menschen da nicht genau hingucken und sagen, wir haben hier ein grundlegendes Problem, nicht das Problem, welche Partei kann es besser machen, sondern wir haben ein grundlegendes Problem, in unserem System wird sich das auch nicht ändern. Ich glaube, die Leute haben auch im Allgemeinen Angst,
[00:20:52] Unknown:
was das bedeutet, wenn diese Dinge, die sie da sehen, wenn sie das wirklich zulassen würden. Ich meine, das ist ja so absurd. Normalerweise müsste ja der Glaube in den Staatsapparat, so wie wir ihn grade hier haben, schlagartig fallen. Aber was heißt das? Wir haben unsere gesamte Verantwortung, uns zu verteidigen, unser Leben zu organisieren, Strukturen zu schaffen, an den Staat abgegeben und wenn der jetzt nicht mehr da ist, was heißt das für unser gesellschaftliches Leben, ja? Also solange es irgendwie noch geht, leben wir irgendwie damit. Der Gürtel wird immer enger, ja. Wir werden in unserer Freiheit immer weiter beschränkt, aber Hauptsache, das bricht nicht zusammen. Und so ist mein Gefühl. Und ich denke, dass die Leute davon nicht zu viel Angst haben sollten, weil ich glaube nicht, dass es so schlimm kommen würde. Die meisten Menschen, die hier leben, die haben Werte und Normen, die sich sehr ähneln und womit man schnell auch 'n gesellschaftliches Leben herstellen könnte, auch ganz ohne Staat. Aber das ist ja auch sone Grunddebatte im, ich sag mal, liberateren Spektrum. Braucht es 'n Staat? Gibt's irgendwelche Güter oder Dienstleistungen, die wirklich nur unter Zwang zur Verfügung gestellt werden können, ja? Können Straßen gebaut werden, auch ohne dass man den Menschen pausenlos das Geld klaut? Ja? Kann man Strom nach Hause liefern, auch ohne dass man das tut? Und irgendwann stellt man fest, ja, eigentlich sind's alles Privatunternehmen, die werden halt nur durch den Staat finanziert. Aber ob ich das jetzt über eine Zwangsabgabe der Steuer mache oder über einen freiwilligen Vertrag, weil ich irgendwo 'n Abo abschließe, das ist eigentlich egal, ne. Das ist nur für viele so unvorstellbar.
[00:22:14] Unknown:
Ja, also ich hab Ja. Also nee, sorry. Nee, sag euch. Nee, ich hatte genau die gleiche Idee, dass wir vielleicht mal eine Episode drüber machen sollten, wer baut die Straßen, wenn es den Staat nicht gibt? Weil das ist immer das Argument, was man hört, wenn man sagt, Leute, wir brauchen sehr, sehr viel weniger Staat. Ja. Ich, so wie ich die Bürger kennengelernt habe, durch die ganzen E-Mails, die ich bekomme, in den ganzen Vorträgen, die ich hatte, das Publikum, was ich da hatte oder auch in den sozialen Medien, die haben alle 'n gesunden Menschenverstand. Die wissen alle, was für ihr Leben gut ist. Und die merken, wenn da die Bürokratie kommt und die Vorschriften kommt, das passt überhaupt nicht. Das ist so realitätsfern.
Und wenn das wegfallen würde, dann wär das Leben so viel einfacher für die Menschen. Und wir können definitiv darüber diskutieren, ob wir 'n Minimalstaat brauchen, der sich gewisse Sachen kümmert, ja. Das ist immer dieser dieser Kampf mit den Libertären, wo's dann heißt, DigitTA ist gar keine Libertäre. Mein ich, ich häng mir dieses dieses Schildchen auch nicht Ich häng mir gar kein Schild was ich letztendlich bin. Ich gucke, was ist realistisch umsetzbar? Dass wir den Staat so abschaffen, wie er jetzt im Moment ist, ist für mich unrealistisch. Aber dass wir ihn zurückfahren auf ein Minimum, auf seine Kernaufgaben, das ist für mich wesentlich realistischer und auch 'n Ziel, was wir uns setzen sollten. Und eben da springt das jetzt mit ein. Weniger Bürokratie, weniger Steuern, das Gegenteil dessen, was wir jetzt in den Koalitionsverhandlungen
[00:23:35] Unknown:
erleben. Das ist superspannend, dass Du was sagst, weil die viele Libertäre sogar 'nem Ravi Miley das so unterwerfen. Vielleicht, was ist passiert? Ich meine, in der Breite, was das Ravi Miley Miley mit das Schlimmste, was passieren kann, ja? Also einen Politiker den Staat zurückbaut, der Ultrarechte, Superlibertäre oder wie auch immer er genannt wird in den Medien. Zerstörer der Welten, keine Ahnung. Auf jeden Fall ist es halt so, dass der sich vor 'n paar Monaten extrem mit Hans Hermann Hoppe gestritten hat, weil Hoppe der Auffassung war, Miley geht gar nicht schnell genug voran, ja? Er muss jetzt wirklich sofort alles zerschlagen, was es gibt und Miley hat sich dann in den Podcast auch ziemlich abfällig über Hans Ehemann Hoppe geäußert und hat dann gesagt, ja, nix für ungut, aber der ist 'n Schwachkopf, wenn er denkt, dass das so geht, ja? Also das ist nicht realistisch. Was am Ende die Wahrheit ist, das weiß ich nicht, ja? Ich find aber alleine die Debatte spannend, dass ein wirklich extrem libertärer Hans Hermann Hoppe 'nem, ich sag mal, Vorzeigeliberär in der öffentlichen Medien derart kritisieren kann, dass es sogar son Clinch gibt dieses Start, Minimalstab, gar kein Startthema und da sieht man schon, das ist auch keine trivial zu beantwortende Sache und die ist vor allem nicht trivial umsetzbar. Also ich glaub auch, dass das, was in Argentinien gerade passiert, einfach das Land stand mitm Rücken zur Wand, ja, da war alles schon, also da ist alles verbrannt, da geht's nur noch nach vorne jetzt und das ist vielleicht auch in Deutschland noch nicht so schlimm, dass man vielleicht derart schnell und radikal auch den Staat zurückfahren könnte, ne. Ist vielleicht auch gar nicht, vielleicht auch vor die Leute jetzt denken hier, oh Gott, was ist das für 'n staatskritischer Podcast? Es geht hier ja auch einfach darum, mal darüber zu reden, ist das ein Problem, wenn der Staat 'n bisschen weniger regelt, als er's jetzt grade tut, ja? Und die Leute da auch langsam ranzuführen oder auch klarzumachen, es gibt eigentlich keine wirkliche Dienstleistung oder Aufgabe, die wirklich nur unter Zwang zur Verfügung gestellt werden kann. Und das muss man sich halt einfach mal dann überlegen und ich glaube, es gibt gesunde Maßnahmen, so was auch zurückzubauen.
[00:25:41] Unknown:
Ja. Also ich denke auch, wenn man so in in die Vergangenheit zurückguckt, nach welcher Wahl ist es eigentlich besser geworden? Das hab ich in letzter Zeit wirklich immer gemacht. Ich hab mir überlegt, wann ist es wirklich besser geworden? Wir hatten mal einen Schröder mit 'ner Agenda 20 10. Das war eine richtige Entscheidung von ihm gegen seine Karriere im Prinzip und für die richtige Sache. Aber ich kann mich an keine Ware erinnern, wo ich sagen würde, jo, danach ist es wirklich besser geworden. Das heißt, dieses Vertrauen, das man immer wieder in die Politik hat und in die Politiker, ich versteh das nicht. Ich hab das jetzt siebeneinhalb Jahre im Bundestag mitgemacht. Ich bin jetzt über 12 Jahre in der Politik. Ich versteh das Vertrauen nicht, was viele Menschen immer noch den Politikern geben. Anstatt sich wirklich zu überlegen, okay, wie können wir das tatsächlich den Einfluss der Politik reduzieren auf unser Leben? Weil die schaden uns ja eher, die nehmen uns aus, wenn wir jetzt über gleich über die Steuererhöhungen reden, die im Moment im Gespräch sind. Da muss doch jedem Bürger klar werden, das tut uns nicht gut, ja. Das ist Und es ist auch immer schlimmer geworden, die Selbstbedienungsmentalität unter den Politikern, das Selbstverständnis, die Politiker sich wahrnehmen. Es ist mit der Zeit schlimmer geworden, weil auch keiner gesagt hat, Moment mal, es reicht, ja. Und dieses Selbstbewusstsein wieder lernen und vor allen Dingen auch die Selbstverantwortung wieder lernen, die uns ja komplett abbezogen worden ist in in Deutschland. Es ist immer so, Mama Merkel Vater Staat kümmern sich dich. Denk bloß nicht nach, wenn Du nicht nachdenkst, können wir dich besser regieren. Das müssen wir umdrehen.
[00:27:04] Unknown:
Ja, das Problem ist, wir Menschen, so wie jeder Lebensprozess, 'n energieeffizienter Wesen. Das heißt also erst mal, die Energieumwandlung ist unsere thermodynamischen Gesetze sind die Grundgesetz schlechthin, mit denen das ganze Leben zu erklären ist und wie's funktioniert. Und na ja, gibst Du mehr Energie aus, als Du zu dir nimmst, verhungerst Du, ne. Dann ist vorbei. Das heißt, Du musst mehr Butterboote essen, als Du, was weiß ich, den Acker umfügst, ja. Irgendwann ist sonst Schluss. Und na ja, in dem Moment, wo erst mal jemand kommt und sagt, guck mal, ich nehm dir jetzt eine Aufgabe ab, da sparst Du Energie, ja. Deswegen sind wir so kommfortsüchtig, ja. Das ist Netflix gucken, ja, sich nicht bewegen, auf der Couch liegen, ja, ich spare ganz viel Energie und dabei schönen Süßigkeiten rein, die mit richtig viel Energie, ja, der Körper kritisiert, nur Glücksgefühle, ja super, ne, Energie rein, ganz wenig raus, perfekter Zustand. Die Sache ist nur, nutzt man seine Fähigkeiten nicht, verliert man auch die aus der Energieeffizienz.
Weil der Körper sagt, warum soll ich Muskeln behalten, wenn ich sie nicht benutze? Warum soll ich da die ganze Zeit die Energie reinstecken? Man muss sich also selber disziplinieren und aus dieser Lithargie rauskommen und sich bewegen und diesen ganzen Apparat nutzbar halten, damit man dem Körper auch signalisiert, hey, schau mal, deine Muskeln, die solltest Du behalten, die wirst Du noch mal brauchen, ja. Und dein Denkerapparat, den solltest Du auch behalten, ja. Denk mal 'n bisschen nach, das kostet zwar Energie, das ist erst mal anstrengend, aber am Ende, wenn Du dich selber die Dinge kümmerst, wirst Du auch feststellen, Du bist 'n Mensch mit Fähigkeiten, Du kannst das alles. Und das ist auch das, was wir immer haben. Wir schauen auf diese Gesellschaft. Ich hör das so oft von Leuten, die gucken auf die Gesellschaft und sagen, ja, kann's ja eigentlich, wenn der Staat nicht macht, die Leute sind alle zu doof dafür. Guck dir die doch an, die kriegen nichts gebacken. Ja, der Eindruck könnte entstehen, wenn man eine Gesellschaft über Generationen hinweg die Aufgaben abnimmt, dann verlieren sie ihre Fähigkeiten, was aber nicht heißt, dass sie sie nicht zurückerlangen können. Und das sieht man ganz, ganz schnell. In ganz vielen Ländern, wo's dann so schlimm war, dass der Staat wirklich seine Aufgaben nicht mehr erfüllen konnte, da lernen die Leute unfassbar schnell und kriegen ihre ganzen Fähigkeiten wieder zurück, weil eigentlich will man das auch. Das ist 'n bisschen wie mit dem Muskelgedächtnis, ja. Jemand, der Kraftsport macht, weiß das. Du machst Kraftsport, hast irgendwann deine Muckis. Dann machst Du 'n Jahr lang nix, ja. Alles ist weg. Dann gehst Du einmal trainieren und siehst sofort, okay, das kommt sofort wieder, ne. Und irgendwo ist das in uns und wir wollen das auch. Das Problem ist halt nur, wir sind halt so comfortsichtig und müssen diese Sucht besiegen. Wir müssen wirklich den inneren Schweinehund besiegen und dann kommen wir auch aus dieser Lethargie wieder raus. Davon bin ich ganz überzeugt. Weil eigentlich wünscht sich das jeder. Jeder will Fähigkeiten, ja. Ja. Also ich
[00:29:31] Unknown:
ich sehe auch in der Schweiz zum Beispiel, ja, da hat man den Leuten das nicht trainiert. Weil die haben ja seit Ewigkeiten Volksabstimmungen, die müssen sich ja Gedanken drüber machen, macht das Sinn? Kann ich hier zustimmen oder nicht zustimmen? Die sind gezwungen, da drüber nachzudenken. Und das funktioniert. Und die Schweizer sind nicht zu blöde, die Entscheidungen zu treffen. Und wenn die Schweizer nicht zu blöde sind, dann sind auch die Deutschen nicht zu blöde, Entscheidungen zu treffen. Ja, aber wie Du sagst, wir müssen von der Bequemlichkeit raus. Ja, das ist wunderbar, wenn jemand anders für mich denkt, wenn ich arbeitslos wird, dann kümmert sich der Staat drum. Wenn ich 'n Kind bekomm, kümmert sich der Staat. Wenn ich irgendwelche anderen Probleme. Überall ist da schon Es ist anstrengend zu sagen, nein, ich bin selbst für mich verantwortlich. Aber ich glaub, die Freiheit, die man gewinnt, die Unabhängigkeit, die man gewinnt, die ist so viel mehr wert. Und dann ist man auch auch dieser diese ganze Sozialhilfe, die er ja haben, das ist ja 1 der größten Probleme, die die Milliarden, die wir in die Sozialhilfe stecken. Das ist keine Hilfe für den Einzelnen, meiner Meinung nach. Ja, das hilft 'n bisschen mit mit 'ner Kohle hier. Du kannst dir Essen kaufen, na, Du bist komplett abhängig vom Staat. Wenn der sich morgen was anders überlegt, was er mit dir machen möchte oder welche Auflagen hat, Du musst sie erfüllen, ja. Es ist viel besser, wenn Du für dich selbst verantwortlich bist und nicht von irgendwelchen Hanseln in Berlin abhängig bist.
Weil guck dir an, wer da sitzt mittlerweile. Guck dir an, was für eine Qualifikation die haben, was für eine Ausbildung die haben, wie viele oder wie wenig von denen überhaupt mal Steuern gezahlt haben, in der Wirtschaft gearbeitet. Die sollen für dein Leben entscheiden. Das kann nicht gut gehen und das geht nicht gut und das sehen wir seit Jahren jetzt in Deutschland.
[00:31:02] Unknown:
Den meisten Politikern, die dort arbeiten, denen würd ich nicht mal Geld dafür geben, bei mir die Hofeinfahrt zu fegen oder so. Also es ist wirklich erstaunlich, ja. Die würden's bei mir nicht über die Türschwelle schaffen in meinen Unternehmen, weil die einfach weder Leidenschaft für das haben, was sie wirklich machen wollen, ja. Es geht die ganze Zeit nur die eigene Tasche und es geht auch Also die Bildung ist einfach auch innerhalb des politischen Rahmens mittlerweile so niedrig. Ich glaube, die verstehen auch gar nicht, was für eine Dystopie oder was für dystopische Maßnahmen sie teilweise fordern und auch umsetzen wollen, ja, und was das wirklich langfristig bedeutet, wie viel Schaden sie über Generationen hinweg mit diesem Verhalten erzeugen können. Ja, das ist halt genau das, aber das treibt uns natürlich ins nächste Thema. Lass uns mal über Steuern sprechen in der Koalitionsverhandlung, denn die sind ja so gesehen der Dreh- und Angelpunkt der Handlungsfähigkeit 1 Politikers, ja. Also Du als Bürger gehst arbeiten, machst diese ganzen Dinge. Und der Bürger, der der Politiker, der zwackt sich von all diesen Tätigkeiten einfach was ab und sagt, da mit diesem Geld tue ich jetzt Dinge, die Du unbedingt brauchst, ja. Das entscheide ich, Du hast mich ja gewählt, das entscheide ich jetzt für dich. Und dementsprechend ist es auch in Ordnung, aber eigentlich ist er der, der nicht dafür gearbeitet hat, der jetzt aber dein Geld ausgibt. Das ist unterm Strich was Steuern sind. Und die sollen jetzt erhöht werden. Und da fragt man sich natürlich, ist die Fähigkeit der Politiker, Geld zu verteilen, denn so viel besser geworden, dass es das rechtfertigt oder ist sogar das Gegenteil der Fall? Die waren so schlecht beim Verteilen dieses Geldes, dass sie es verzockt haben und jetzt noch mehr brauchen. Und ja, da gucken wir vielleicht mal rein. Ja, also definitiv
[00:32:34] Unknown:
das Letztere, ja, weil das Problem ist, mit all dem, was wir jetzt verabschiedet haben, ich man kann das in Bausch und Bogen ablehnen, was ich auch ehrlich gesagt tue, aber ich find's noch schlimmer, dass man all das gemacht hat, ohne über Strukturreformen zu sprechen. Dass man sagt, wir nehmen jetzt diese 500000000000 Euro Schulden zusätzlich auf plus, dass dass wir die Schuldengrenze kappen, dass wir im Prinzip zwischen 1.2 und 1.8 Billionen Euro neuen Schulden dann, ohne die Strukturen zu reformieren, ohne zu sagen, okay, wir haben gemerkt, dass die Bürokratie und all das, was wir haben, dafür sorgt, dass das Geld teilweise da gar nicht ankommt. Dass das Geld, was zum Beispiel in die in die ganzen Bürgerbüros geht, die das Bürgergeld macht, zu 70 Prozent in die Verwaltung geht und nicht ausgezahlt wird. Das zieht sich ja überall hin. Und wir machen keine Strukturreform. Das heißt, das Geld kommt jetzt und fließt genau in die gleichen Kanäle, ja? Das Beschaffungswesen in der Bundeswehr, eine Katastrophe, wenn wir Insider gesagt haben, wenn wir das nicht reformieren, dann kriegen wir auch die Bundeswehr nicht fit. Und das zu machen, zu sagen, ja, wir holen uns jetzt jetzt mal die Kohle rein und dann schauen wir mal, was wir damit machen, ist eine Katastrophe.
Und die Steuerplänen, die wir jetzt sehen, die diskutiert werden, die von der SPD gefordert werden. Wir haben den Spitzensteuersatz, der erhöht werden soll von 42, ich glaub auf 47 Prozent. Spitzensteuersatz klingt nach schwerreichen Leuten. Das fängt bei, ich glaub, 6900 Euro brutto wär dann der Spitzensteuersatz bei 47 Euro, bei 47 Prozent. Das muss man sich mal überlegen. Das sind keine Reichen, ja? Das ist 'n normaler Mitarbeiter, der vielleicht eine etwas leitende Stelle hat, das sind keine Reichen. Die Reichensteuer wollen Sie hochpacken, ja. Das auch da möchten Sie abkassieren auf 49 Prozent. Sie möchten die Zinsen und Aktiensteuern haben, ja. Das von von 25 auf 30 Prozent. Und da sind wir beim Thema Bitcoin. Sie möchten das Ganze auch auf Krypto ausweiten. Sie möchten die Finanztransaktionssteuer wieder einführen. Wer zahlt denn die Finanztransaktionssteuer?
Das zahlen doch nicht die Banken. Das zahlen Du und ich, jeder Einzelne, der dann irgendwelche Transaktionen macht über die Bank. Die Vermögenssteuer soll wieder eingeführt werden. Im Prinzip sagen sie uns, Spahn lohnt sich für dich nicht mehr. Dich anstrengen und reich werden lohnt sich für dich nicht mehr. Leistung lohnt sich für dich nicht mehr. Was was soll man dann hier? Die die Anzahl von Menschen, mit denen ich gesprochen hab, die sagen, wir müssen raus aus Deutschland, die steigt von Tag zu Tag. Ja, weil einfach der Leistungswille und die Leistungsbereitschaft in Deutschland bestraft wird.
[00:35:05] Unknown:
Aber auch in dem Bereich greift der Staat immer weiter zu und verschärft die Gesetze. Viele fragen auch so Roman, warum bist Du noch hier? Also zum einen Familie, Freunde, diese Dinge. Aber das andere ist halt auch, ich kam mit 'nem Unternehmen hier gar nicht mehr so einfach weg, ne. Hab ich mir geschaut, was verdient 'n das Unternehmen so im Schnitt, ja? Und wenn Du jetzt hier wegwillst, dann rechnen wir jetzt mal hoch, was es wert ist, dann zahlst Du da aufwärts Steuern. Ja, wie soll ich das machen? Ja, ich kann mein Unternehmen nicht verkaufen. Das Unternehmen hängt an mir als Person. Also, was ich jetzt tun müsste, ist pleitegehen, ja, dass ich nix mehr hab, das Ding vor die Wand fahren und dann könnt ich hier weg. Ja, also das ist gar nicht so trivial. Also der Staat, der greift so hart sich und sorgt auch dafür, dass Du nicht wegkommst.
Und das Spannende, Du hast grade über diese Steuerthemen gesprochen, Spitzensteuersatz, 6900 brutto oder so was. Das ist Punkt 1. Genau, das sind keine reichen Leute. Der Punkt ist aber, dass so viele Leute noch weniger verdienen, dass sie das für viel halten. Nur ist es halt so, wir wir verstehen gar nicht mehr, wie viel Wohlstand uns genommen wurde, auch durch das Erzeugen neuer Geldeinheiten, dadurch das Geld insgesamt entwertet und wir sitzen alle hier an 'ner Situation, wo wir uns einfach fast nichts mehr leisten können und wo auch die Kosten natürlich so groß sind, dass der Staat dann jemand sagt, ja, guck mal, Du kannst dir nichts mehr leisten, ich spring ein. Aber woher kommt das Geld? Er nimmt es sonst weg und erzeugt doch diesen Umstand damit.
Und dann Reichensteuer, auch 'n spannendes Thema, genauso wie Unternehmenssteuern und so weiter. Was die Leute nicht verstehen, ist, ein Unternehmen kann gar keine Steuern zahlen, ja. Es ist 'n Unternehmer, der die Steuern zahlt, weil ihm gehört das Unternehmen, ja. Ein Unternehmen ist keine Person. Sie ist zwar in Deutschland rechtlich so juristisch eingeordnet, aber das Unternehmen kann erst mal gar nix tun, ja. Du als Geschäftsführer machst das, ja. Und Du als Geschäftsführer muss Gehälter zahlen und all diese Dinge. Ja, und wenn ich jetzt 'n Unternehmen besteuere, zu hoch besteuere, was macht das Unternehmen dann? Na ja, es erhöht seine Preise, ganz klar, damit's trotzdem weiterhin seine Mitarbeiter finanzieren kann, die Entwicklung bezahlen kann, die Produktion bezahlen kann. Und wenn die Preise erhöht werden, heißt das, die Gesellschaft zahlt wieder mehr Geld für diese Produkte.
Mit anderen Worten, die Leute denken, wir besteuern jetzt die Reichen, wir besteuern die Unternehmen. Jetzt haben wir alle mehr, ja. Der Staat hat jetzt Gott sei Dank mehr Geld und kannst jetzt auf die Ärmeren verteilen. Ja, Pustekuchen, weil die zahlen jetzt mehr für ihren Alltag, ja. Und dieses Spiel geht immer weiter und weiter. Und besteuerst Du in einen Reichen, der vielleicht wirklich so viel Kapital hat, dass das kann, dann ist der hier weg. Was gibt es denn für einen faireren Prozess, als dass jemand mit viel Kapital das Geld in der Wirtschaft ausgibt? Ich Ich mein, dann soll er sich 'n Sportwagen, eine Jacht von mir aus kaufen und 3 Hotels, ja. Aber irgendwer muss diese Dinge bauen, entwerfen, konstruieren.
So verteilt sich das Geld in der Wirtschaft und so entsteht Wirtschaft. Nachfrage und das Angebot wird besser und so weiter. Also wenn man jetzt aber suggeriert, hey gibst Du dein Geld aus und verdienst Du Geld, was Du ausgeben könntest, dann wird das bestraft, ja. Je mehr Du verdienst, desto härter bestrafen wir das, verdient besser wenig, ja. Gehört zu der armen Mittelschicht, erzeuge keinen Wohlstand, weder für dich noch für dein Unternehmen, weil wenn Du das tust, dann greifen wir noch härter zu. Das Signal ist doch genau entgegengesetzt von dem, was uns nach vorne bringen würde. Ja. Und es ist genau das Gegenteil, was viele andere Länder uns herum machen. Also ich hab zum Beispiel in Italien
[00:38:13] Unknown:
ich mich mit 'n paar Leuten unterhalten, die machen das Gegenteil. Die gucken, okay, wie können wir die reichen Leute in nach Italien reinbringen, weil wir wissen, die investieren dann in unser Land. Die sorgen für Arbeitsplätze, die sorgen für Umsatz. Da Wir haben was davon. Es ist kein Wunder, dass so viele Leute Deutschland verlassen und eben in solche Länder gehen, wo die Steuern niedriger sind, wo man das Gefühl hat, man bekommt etwas für seine Arbeiter. Es lohnt sich tatsächlich, in einem anderen Land zu leben und von mir aus zahle ich dann auch 'n gewissen kleinen Satz Steuern, aber ich bekomm davon was zurück. Das ist 'n Geben und Nehmen. Und wir machen in Deutschland das komplette Gegenteil. Jetzt sind wir aber auch, auch das ist so gewachsen in Deutschland, diese Neidgesellschaft, wie Du gesagt hast. Wenn man sagst, 6900 brutto ist doch viel Geld, die können das doch alles bezahlen.
Der komplett falsche Zugang zu dem Ganzen. Der wirklich der komplett falsche Zugang. Weil diese Unternehmen, die man beschafft, das sind diejenigen, die die Arbeitsplätze schaffen. Das sind diejenigen, die dieses Land am Laufen halten. Und wir haben ja kaum noch Nettosteuerzahler in Deutschland. Ich kenn die genaue Zahlen nicht, die die Zahlen, die ich gehört hab, vor allen Dingen zwischen 12 und 18000000 Euro Nettosteuerzahler, die wir noch in Deutschland haben. Wir haben 4 12 oder 18000000 Leute. Ja, genau. Ja, ja. Die die die hier noch Nettosteuern zahlen. Wie wie wie wenig ist das im Vergleich zu 84000000 Einwohner? Und die wollen wir jetzt auch noch mehr belasten.
Und Du sagst, es ist für Firmen schon schwierig geworden wegen der Wegzugssteuer. Ich hab die Befürchtung, dass das bald auch für Privatleute kommen wird. Das gab's im Zweiten Weltkrieg gab's das. Da gab's die Reichsfluchtsteuer, die man bezahlen musste, weil man aus Deutschland raus wollte. Ja. Und ich ich find's unsäglich, dass man auch noch bestraft wird, wenn man sagt, okay Leute, ihr habt's geschafft. Ich bin jetzt raus, ne. Wir wir kassieren jetzt zum Schluss auch noch mal ab. Aber diese dieser Denke muss sich in Deutschland tatsächlich auch ändern, dass diejenigen, die tatsächlich die Leistungsträgern in der Gesellschaft, die sind nicht das Problem. Die sind das Rückgrat der Gesellschaft. Und da zähl ich wirklich alle dazu, die morgens aufstehen und arbeiten gehen und abends nach Hause kommen und was geleistet haben für die Welt, für die Deutschland, egal, was fürn Job Du hast. Aber das werden ja immer weniger aufgrund der Politik, die wir haben, weil sich ja teilweise durch das Bürgergeld das auch gar nicht mehr lohnt.
[00:40:23] Unknown:
Genau. Und es ist halt auch, dass die Politik ja auch suggeriert, dass das genau der richtige Prozess ist. Sei neidisch auf die, die mehr haben. Und wenn Du die enteignest, wirst Du mehr haben, ja. Und das ist aber überhaupt nicht der Fall. Was auch viele nicht verstehen, ist, dass Wirtschaftswachstum als solcher am Ende zu Zuwachs des Kapitals und des Wohlstands für alle bedeuten kann, ne. Viele denken immer, es es gibt son typisches, ich sag mal, sehr sozialistisches Meme. Dieser Spruch, ein Armer kommt zu 'nem Reichen und sagt, wärst Du nicht reich, wär ich nicht arm. Und das ist absolut falsch.
Ein der der Blick, der verquere Blick auf diese auf auf dieses Meme, auf diesen Spruch, den kann man sich schon erklären, ja. In einem Land, wo Konzerne wie der VW Konzern einfach 400000000000 Euro Schulden machen können, ist dieser ganze Prozess ganz offensichtlich nicht ganz fair, ne. Da merkt man schon, es gibt da Probleme und das ist aber vor allem in der zentralen Geldschöpfung geschuldet. Nehmen wir aber mal einen komplett freien Markt, ja. Es gäbe kein zentrales Organ, das Geld schafft, ja. Die Gesellschaft hat freiwillig für das härteste Geld entschieden oder für das beste Geld entschieden. Und innerhalb dieses Prozesses wird jetzt jemand wohlhabend. Na ja, wie hat er's geschafft? Er hat 'n Unternehmen erzeugt. Das Unternehmen hat fortschrittliche Technologien oder Dinge gebaut, Produkte oder Superdienstleistungen angeboten, die die Leute ja gerne gekauft haben, weil es deren Leben verbessert. Das heißt, mit jedem Fortschritt, den ein solches Unternehmen macht, jedes Mal, wenn es technologischen Fortschritt hat, aber eben auch in der Qualität Fortschritte macht, ist es ja für die Gesellschaft ein Zugewinn, ja. Ich kann mir jetzt günstiger die gleiche Rechenleistung kaufen wie letztes Jahr, ja. Ich kann mir jetzt günstiger 'n neues Auto kaufen. Dass diese Dinge teurer werden, das ist nicht naturgegeben. Eigentlich werden diese Dinge günstiger, ja. Naturgegeben ist nämlich, dass technologischer Fortschritt Effizienzgewinn bedeutet.
Nur wenn die Geldmenge die ganze Zeit schneller steigt als der technologische Fortschritt, dann haben wir dieses Gefühl, was sich durch unsere Generationen hinwegzieht, früher hat die Kugel Eis 2 Pfennig gekostet, ja. Und das ist durch jedes Geldsystem
[00:42:27] Unknown:
gibt's diesen Spruch, ne. Das ist einfach so. Ja. Und wir haben nur Das andere Thema ist das Thema Aktien und und Vorsorge, wenn die Leute sagen, na ja gut, diejenigen, die so viel Kapital haben, dass sie quasi nur von den Erträgen leben können, das ist ja auch nicht fair. Ich geh arbeiten, die leben im Prinzip von den Zinsen. Lasst uns die mal besteuern. Wenn wir das 'n bisschen weiterdenken, der Staat erklärt uns, es wird nicht genug Geld für die Rente da sein. Du musst vorsorgen. Du musst irgendwie selber sparen. Dann tun das die Leute. Am besten bitte nicht auf dem Sparkonto, weil die Inflation frisst ja alles. Aber dann legst Du's an irgendwie in Fonds, in Aktien et cetera. Und dann kommt der Staat hin und sagt, okay, jetzt nehmen wir da 30 Prozent von dem wieder weg. Ja. Aber gleichzeitig sollst Du selber für die Rente sorgen. Die machen es unmöglich. Du bist komplett Also es ist wirklich, wie Du gesagt hast, also ob sie sie komplett in die Abhängigkeit des Staates treiben wollen. Und dann sollen wir dankbar sein, wenn der Staat dann im Alter, wenn Du kein Geld hast, sagst, aber Du rutscht dir so die Grundsicherung. Alles gut. Du kannst dir zumindest das Essen und die paar Quadratmeter noch leisten, weil der Staat hilft dir ja, sei dankbar dafür. Nachdem dir der Staat die komplette Kohle aus der Tasche gezogen hat und dafür gesorgt hat, dass Du nicht mehr sparen kannst. Also genau, sie machen genau das Gegenteil dessen, was richtig wär, anstatt den Menschen zu sagen, spare, sorge vor, ja, hab hat eine eine eine eine länger Zeitpräferenz.
Sagen sie, nimm das Geld, gib's aus, entweder frisst es dir die Inflation oder wir nehmen's dir später ab, wenn Du gespart ja. In was für eine Gesellschaft rutschen wir da? In was für eine Zukunft rutschen wir da? Das ist Und eben zu sehen, dass das jetzt Koalitionsverhandlungen sind und eventuell tatsächlich kommt von 1 ehemaligen Arbeiterpartei, die die Bürger Die abgewählt ist. Die abgewählt ist, aber die die Bürger immer wieder ärmer macht und von 1 CDU, die ja diesen Ruf hat, eine Wirtschaftspartei zu sein, das macht einen absolut sprachlos, ja. Und auch angesichts dessen, was sie im Wahlkampf versprochen haben und was sie so in ihren Wahlprogrammen stehen haben. Also sollte das so kommen, dann weiß ich nicht, wer da noch wählen gehen möchte. Oder wir können 29, wenn die Wahlen dann 29 sind, sehen, dass wahrscheinlich DIE LINKE, die Grüne und die AfD durch die Decke gehen wird, weil keiner mehr die die normalen großen Altparteien wählen wird. Du meinst, da kommt die Koalition blau blau rot grün? Also ich hab ich hab immer gesagt, letztendlich wird es irgendwann auf auf AfD gegen Grüne rauslaufen, weil das so 2 so komplett unterschiedliche Lebensentwürfe sind.
Und wir sehen im Moment, wie sich das darauf hinbewegt, weil wir auch die Freiheitlichen nicht mehr haben, ja. Also die FDP ist zurecht aus dem Bundestag geflogen. Ich hab immer gesagt, das ist so, das Ziel, was ich hab, die FDP FDP muss raus, weil sie alles verraten haben. Man hat sie gewählt, damit sie liberale Politik machen, damit sie eine vernünftige Geldpolitik machen, eine vernünftige Wirtschaftspolitik. Und sie haben alles verraten durch diese Ampelpolitik. Aber wir haben keine freiheitlichen Politiker mehr da im Bundestag sitzen, ja. Und das ist ja auch Problem.
[00:45:20] Unknown:
Ich glaube, das richtet sich auch gar nicht gegen einzelne Politiker in der FDP, die teilweise auch wirklich noch gute Positionen hatten, sondern vor allem, wenn man sich mal anschaut, dass 'n Strack Zimmermann einfach mehr Strafanträge wegen Beleidigung gestellt hat als eine Robert Habeck. Und das in 'ner freileben Partei. Wie absurd ist das denn? Ja, und jetzt gab's dann sogar die Debatte, sie in den Parteivorstand zu heben. Ne. Ich mein Die Vize werden. Die wird wahrscheinlich Die Vize, ja, ist auch ein Englisch Schild dieser Partei.
[00:45:51] Unknown:
Ja, und und dann und dann sagen sie, sie wollen einen Neuanfang oder die Vorsitzende von der von der Jugendorganisation.
[00:45:56] Unknown:
Ist doch auch 'n Neuanfang, oder? Ich mein, 'n radikaler Neuanfang für die Partei.
[00:46:01] Unknown:
Ja, aber diese Juli Vorsitzende, die dann dieses dieses Meldeportal hatte, die dafür gesorgt hatte, dass diese Anzeigen überhaupt möglich wären. Also was hat die FDP noch mit Freiheit zu tun? Gar nichts mehr. Ja, gar nichts mehr. Ja, gar nichts. Das ist wirklich schade, dass wir dass wir keine radikal freiheitliche Kraft mehr in in Deutschland haben. Die müsste sich dann erst entwickeln und anders entwickeln als die normalen Parteien. Das
[00:46:22] Unknown:
Ja, und halt auch da wieder die Erkenntnis, vielleicht muss auch erst noch mal richtig schlimm werden, dass die Leute verstehen, dass ihre eigene Freiheit das ist, was am Ende den größten Wohlstand bringt, ja, und nicht die richtig gewählte Partei, die es am Ende für dich richtet. Und das ist halt so schwierig, weil wir natürlich auch in 'nem Umfeld sind, dass die ganze Zeit den Blick eben so verzehrt, dass wir denken, wir brauchen jetzt eine Politik, die uns rettet vor diesem Umstand und gar nicht verstehen, dass genau dieser Wunsch uns dann diese Lage gebracht hat, ja. Ja. Das ist einfach so. Also grade jetzt nach dieser Wahl sollte wirklich jeder aufwachen. Wenn man dem März zugehört hat oder der Union zugehört hat vor der Wahl,
[00:47:00] Unknown:
war's klar, die Schuldenbremse wird nicht angetastet. Wir machen eine Strukturreform. Wir machen zuerst 'n Kassensturz, all das, was normal gewesen wäre, ja. Wir ändern die Migrationspolitik und so weiter und so fort Und er ist ja auch so vehement aufgetreten, ja. Man hat ihm das ja abgenommen und dann, ich weiß gar nicht, wie viel Tage nach der Wahl er umgeknickt ist. Und der Hammer war dann, das Ganze noch mit dem abgewählten Bundestag zu verabschieden, weil im neuen Bundestag die Mehrheiten nicht da sind. Das mag rechtlich in Ordnung gewesen sein. Da hat das Bundesverfassungsgericht gesagt, das ist in Ordnung. Ich hatte ja auch Klage eingereicht wegen 'ner anderen Sache, weil ich gesagt hab, das ist hier wieder im Schweinsgalopp durch den Bundestag getrieben worden. Und das hab ich in den letzten siebeneinhalb Jahren so oft erlebt, dass wichtige Gesetze innerhalb kürzester Zeit durch den Bundestag gepeitscht worden sind, damit wir uns nicht damit beschäftigen können. Und wir hatten weniger als 48 Stunden von dem endgültigen Papier, wie das aussieht mit dieser Schuldenbremse aufheben, mit dem Sondervermögen, mit dem Klima, was dann reingekommen ist, bis zur endgültigen Abstimmung. Und da hab ich gesagt, Leute, das ist nicht genug Zeit. Und das Bundesverfassungsgericht hat mir gesagt, ja, in der Sache könntest Du recht haben. Also wenn Du jetzt klagst und da kann es sein, dass Du damit tatsächlich recht bekommst.
Aber wenn wir jetzt sagen, wir verhindern die Abstimmung, dann würde das die Rechte des Bundestages mehr beschneiden als deine Rechte. Und deswegen fällen wir jetzt hier keine Eilentscheidung. Und deswegen durfte der alte Bundestag noch über dieses Milliardenpaket entscheiden mit Politikern und Abgeordneten, die die Leute dann nicht mehr sehen wollten, ja. Die FDP hat mitentschieden, ich war mit dabei und hab geredet, obwohl ich nicht mehr drin bin. Das kann man demokratietheoretisch eigentlich niemandem erklären. Selbst wenn es rechtlich in Ordnung ist, es ist es ist einfach vom gesunden Menschenverstand, vom Feeling her nicht okay.
[00:48:49] Unknown:
Und das Recht ist sowieso Auslegungssache
[00:48:52] Unknown:
des Staates mittlerweile und von daher, ja. Ja, auch die auch die Richter. Ich ich wär sehr dafür, dass wir dafür sorgen, dass wir wirklich kein einziger Richter mehr ein Parteibuch haben darf und dass die Richter nicht von den Politikern benannt werden dürfen. Und dass Staatsanwälte nicht mehr weisungsgebunden
[00:49:07] Unknown:
sind, einfach das komplett umkoppeln und echte Gewaltenteilung, weil die haben wir auch nicht mehr in Deutschland. Wir haben keine echte Gewaltenteilung. Auch wir Abgeordnete, die
[00:49:23] Unknown:
Regierungsbank Abgeordnete sitzen, die, wenn die Abstimmung eng wird, von der Regierungsbank aufspringen und auf ihren Platz im Plenum laufen, da die Hand zu heben und sagen, hier, wir stimmen zu, damit die Mehrheiten stimmen, dann weißt Du, dass da die Kontrolle nicht mehr funktioniert, dass die dass die Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind. Und ja, also der Staat ist und die Parteien sind wir sehr viel mehr Problem als die Lösung. Und wir müssen uns überlegen, wie die Lösung aussehen kann.
[00:49:52] Unknown:
Das ist sehr interessant, insbesondere wenn man sich überlegt, wie machtlos dann ja sogar die Politiker, die grade gewählt sind, am Ende innerhalb dieses Prozesses sind. Du hast gesagt, Du hast Tage eingereicht. Gegen was genau?
[00:50:07] Unknown:
Ich hab mal vorm Bundesverfassungsgericht geklagt gegen die Abstimmung, die letzte Abstimmung am Dienstag, die wir getroffen haben im Bundestag, gegen dieses Schuldenpaket und und gegen das Sondervermögen, weil ich gesagt hab, eben, wir haben nicht genug Zeit, das zu durchdringen, was das überhaupt für Auswirkungen haben wird. Ist das größte Schuldenpaket aller Zeiten? Ja. Und das wird in 48 Stunden durchgeboxt oder was? Ja, das ist in 48 Stunden durchgeboxt worden, ja. Von von der finalen Fassung bin da. Und zu erkennen, was das bedeutet für die Zukunft, dafür brauchst Du mehr als 48 Stunden. Ja, es gab eine Anhörung im Haushaltsausschuss, das ist dann auch ruckzuck verabschiedet worden. Es gab eine Stellungnahme vom Bundesrechnungshof, der gesagt hat, liebe Leute, wisst ihr eigentlich, was das für die Zinsen in Deutschland bedeutet, ja? Wir zahlen, glaub ich, jetzt im Moment 34000000000 Euro Zinsen für die Schulden, die wir jetzt schon haben. Es kann sein, dass da 37000000000 Euro in 'n paar Jahren draufkommen durch die neue Verschuldung, dann zahlen wir über 70000000000 Euro Schulden
[00:51:03] Unknown:
ab jedes Jahr. Das muss man sich mal vorstellen. Ja, wir zahlen ja nur die Zinsen. Die Schulden seien ja sogar da. So, ich mein, die die Zinsen
[00:51:06] Unknown:
nur die Zinsen. Die Schulden seien ja da. Sorry, ich mein, die die Zinsen ab, genau. Ja. Ja, also sind über 70000000000 Zinsen, was wir für Investitionen da mit dem Land machen könnten. Und all das zu durchdringen, dafür reichen 48 Stunden nicht. Aber wie Du gesagt hast, die meisten Abgeordneten, die wissen gar nicht genau, über was sie abstimmen. Ich glaub, wenn Du sone dich mit 'nem Mikrofon hinten hingestellt hättest und gesagt hättest, irgendein Thema ausgebaut, was für Auswirkungen hat das, was sie jetzt verabschieden, in Zukunft auf das und das? Die meisten Abgeordneten hätten dir nicht antworten können. Weil die Fraktionsspitze gesagt hat, wir stimmen dem zu, sind sie losgelaufen und haben zugestimmt, weil sie ja noch keine jeder machen wollen. Völlig irre.
[00:51:44] Unknown:
Ja. Und was Du grade sagtest, was man mit 70000000000 hätte alles machen können in dem Land, man hätte vor allem Steuern sparen können. Ich mein, wie wie weit man die Steuerlast senken könnte, wenn man die Zinsen nicht bezahlen müsste jedes Jahr, ja, die ja vor allem den eigentlichen Schuldenwerk nicht minimieren, ja. Sie sind nur das, was Du zu zahlen hast dafür, dass Du dir diese Schulden mal genommen hast, aber das wird nicht mehr kleiner. Und durch diesen Entwertungsprozess des Geldes wird dieser Prozess auch immer schlimmer, ja. Also die die Schulden, die gemacht werden, werden immer heftiger und das führt am Ende irgendwann auch zu diesem Effekt 1 Hyperinflation. Ich hab das letztens gesehen, da tatsächlich 1 unserer schlimmsten Mainstream Ökonomen erzählt, dass ein Brot damals mehrere 100000000000 gekostet hat oder hunderte Millionen gekostet hat, lag nicht daran, dass so viel Geld erzeugt wurde, also in der Weltwirtschaftskrise in den Neunzehnhundertzwanzigerjahren, sondern weil's 'n Angebotsschock gab. Da frage ich mich, wie groß soll 'n Angebotsschock sein, ja, dass es nur noch 3 Brote in ganz Deutschland gab, sodass man 200000000 für 'n Butterbrot bezahlt? Nein, das lag daran, dass so viel Geld da war und dass jeder einzelne Geldeinheit einfach keine Wertigkeit mehr hatte. Natürlich entstehen aus 1 Hyperinflation Angebotschocks, keine Frage. Wenn ich in Venezuela mir die Leute anschaue, ja, das Geld entwertete teilweise 70 Prozent am Tag. Das heißt, Du hast 10 Euro Kaufkraft, am nächsten Tag sind's noch so viel wie 3 Euro. Und den Tag darauf sind's noch so viel wie ein Euro. Ja, was machst Du mit deinem Geld? Du rennst in den Laden und kaufst sofort alles, was geht, weil Du genau weißt, egal was Du hier siehst, das ist morgen dreimal so viel wert. Und die Folge ist, die gesamte Wirtschaft bricht in sich zusammen und das, obwohl die Läden leergekauft werden. Es geht nichts mehr, ja. Und dann fängt da das große Drama an, die Gesellschaft zerfällt, es entstehen Bürgerkriege, Hungersnöte, dass man nicht erkennt, dass man ein Land so vor die Hunde richtet durch diesen Prozess, das ist das Erschreckende.
Und diesen Politikern sollte ja auch klar sein, wenn wir mit Deutschland den Prozess so voranführen, da gibt's irgendwann auch nicht mehr viel zu regieren, weil dann ist das alles nichts mehr wert, dann ist es kaputt. Und da hab ich aber letztens 'n tolles Argument gehört. Ja, aber innerhalb der EU Zone vom Verhältnis zur Wirtschaftsleistung ist Deutschland noch gar nicht so schlimm verschuldet, ne. Da ist Österreich ja viel schlimmer verschuldet. Und da denk ich so, Januar, die anderen ist noch verrückter gemacht, aber weiß das nicht, dass wir nachziehen müssen. Ja, was ist das für eine Logik? Das macht man Vor allen Dingen,
[00:54:11] Unknown:
es wird Auswirkungen auf die Europäische Union haben. Klar. Ja, weil jetzt ist der Musterschüler quasi, ja, der gesagt hat, nee, wir haben hier eine Schuldengrenze, wir halten uns da dran. Es gab auch mal so was wie 'n Maßrichtvertrag. Ich weiß nicht, ob man sich daran erinnert kann, son No Bail out und es gibt eine 'n Maximum, bis wohin man sich verschulden kann. Das hat jeder vergessen. Guckt sich Griechenland an, guck Italien an. Wenn Deutschland jetzt auch sagt, wir werfen die Geldpresse an,
[00:54:37] Unknown:
da hab ich dann die Reden im Bundestag gehört, wo
[00:54:38] Unknown:
die Politiker gesagt haben, guck mal, die ganze Europäische Union freut sich. Deutschland ist back. Germany ist back. Wo ich sag, ja klar freuen die sich, weil die sagen, guck mal, die jetzt auch, wir erst recht, ja. Und das Jetzt haben wir auch wieder 'n Grund. Genau und das wird in der gesamten Eurozone dann noch zum Problem führen, was die auch noch nicht am Schirm haben. Also es ist, es sieht im Moment nicht gut aus und ich bin sehr gespannt, wie wie der Koalitionsvertrag letztendlich aussehen wird. Vielleicht in der Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm wird, wie wir alle denken, aber im Moment mache ich mir wirklich Sorgen die Zukunft Deutschlands.
[00:55:13] Unknown:
Ich würd gern noch mal ein Thema aufmachen, wo ich dich als Politikexpertin zu befragen würde, weil es für mich, ich hab da sone These letztens mal aufgestellt. Und zwar, Donald Trump möchte wieder einen starken Dollar. Das möcht oder er möchte eine hohe Dollar Nutzung. Ich mein, das ist ja auch klar, die Amerikaner können ihre Inflation die ganze Welt exportieren überall dahin, wo der Dollar genutzt wird. Er will das jetzt über die Stable Coins machen, aber eben auch darüber, dass er jetzt sagt, hey, ich führ 'n Wirtschaftskrieg, ich erhöhe jetzt die Zölle, sofern ihr nicht nach unseren Regeln spielt. Wir wollen, dass der Dollar wieder genutzt wird und wir zwingen euch jetzt dazu. Wir sind noch die größte Volkswirtschaft der Welt und wir nutzen jetzt unsere Vormachtstellung, genau das zu gewährleisten.
In der Eurozone sind gerade viele am Wackeln, ja. Wir sehen ja auch selbst Italien, die natürlich auch sehr abhängig sind vom Euro. Wir sehen aber auch, dass eine Miloni an sich dem ganzen Euro Konstrukt sehr, sehr kritisch gegenübersteht. Wir sehen, die Liebäugelt Miley, die ist auch Russland gegenüber gar nicht so kritisch. Die ist sehr offen den Amerikanern gegenüber, pflegt auch eine gute Beziehung, freundschaftlich eratmet, Elon Musk und viele andere Dinge. Wir sehen einfach dieser Zusammenhalt innerhalb der Eurozone, der wird eigentlich auch nur noch durch das Geld System gehalten, aber nicht mehr ideell. Was ich mir vorstellen kann, dass das auch schon wahrgenommen wird und dass man den Euro jetzt noch einmal so richtig ausquetscht und was ich mir vorstellen kann, dass wir in den nächsten 4, 5 Jahren an 'n Zustand kommen, wohl vielleicht über das Ende des Euros debattieren, wie es dann weitergeht und wenn wir uns dann die Wirtschaft der deutschen Länder anschauen, die unter dem Euro am Ende auch so runtergefahren wurden, dann gibt's ja nicht mal die Möglichkeit zurück zur nationalen Währungen zu gehen, weil es keine Wirtschaftsleistung mehr für diese Währungen gibt.
Dann kann ich mir vorstellen, ja, und jetzt einfach so deine Meinung gleich dazu. Ich kann mir vorstellen, dass dann Retter in der Not, die dann vorhandene US Regierung sein könnte, vielleicht 'n danach gewählter Jenny Vince oder so, die einspringen und sagen, hey, wir dollarisieren jetzt die Eurozone. Ich meine, die Amerikaner, das werden Und und das würde sich ja gleichen mit der Situation nach dem Zweiten Weltkrieg, wo die Amerikaner sehr viele Investitionen in Deutschland gesteckt haben unter Ludwig Erhard und im Endeffekt Deutschland wieder auf die Beine geholfen haben, aber eben auch die ganze Wirtschaft sehr miteinander verwurzelt haben. Was hältst Du von der These?
[00:57:30] Unknown:
Also wenn's sich für die Amerikaner lohnen würde, dann würden die Amerikaner das mit Sicherheit machen. Ich weiß nur nicht, ob unsere europäischen Politiker so weit vorausdenken und sagen, wir wir quetschen jetzt den Euro noch aus bis zum geht nicht mehr. Also ich Ich mein, Sie tun's ja de facto. Ja, aber dass Ihnen klar ist, was das im Endeffekt bedeutet. Ja, okay. Ich glaube, so weit denken die nicht. Wenn sie so weit denken würden, dann hätten sie gewisse andere Entscheidungen nicht getroffen. Ich glaube tatsächlich, sie sind der Meinung, das ist eine gute Idee, was sie jetzt machen. Sie sagen, ja, dadurch, dass wir jetzt Geld in die Hand nehmen und Geld drucken, steigen ja auch die Investitionen, ne, dann gibt's mehr Arbeitsplätze, dann läuft hier wie alles wieder, die Infrastruktur mehr Arbeitsplätze, dann läuft hier wie alles wieder, die Infrastruktur wird in Gang gesetzt und so weiter und so fort. Ich glaube, die sehen tatsächlich nur die Vorteile, die das bringt.
Sie haben ja insoweit recht und ich sag ja auch gar nicht, dass wir nicht investieren sollen in Deutschland. Unsere Infrastruktur liegt am Boden. Ich glaub, ich hab Merkel in der Rede von Boden. Ich glaub, ich hab Merkel in der Rede von 2018 oder 2019 gesagt, sie können nicht einfach nur von der Struktur leben, die wir haben. Wir müssen investieren. Also das müssen wir ja machen. Ich bin auch der Meinung, die Bundeswehr müssen wir definitiv nicht kriegsfähig, aber verteidigungsfähig machen, weil wir im Moment Wir haben das nicht, ja? Wir wir haben die Bundeswehr komplett in den Boden gefahren, aber doch nicht so. Und sie sind halt der Meinung, sie das ist jetzt der richtige Weg. Deswegen glaube ich nicht, dass die so weit vorausdenken. Wenn's den Amerikaner nutzt, die Amerikaner werden das mit Sicherheit in in Betracht ziehen. Ich sehe jetzt, was die Amerikaner in der Ukraine planen. Und am Anfang war das so, was macht Trump in der Ukraine? Was soll das? Und mittlerweile ist völlig klar, der Geschäftsmann weiß, wohin er zieht, ja. Der weiß, wie er das Maximum jetzt rausholen kann mit den Bodenschätzen und den ganzen Deals, die er machen möchte. Und der Dumme wird dann Europa sein. Und da zeigt sich einmal mehr, unsere Politiker denken nicht im Voraus. Die denken nicht so weit.
[00:59:16] Unknown:
Ja. Also vielleicht auch dazu, für viele Also erst mal unter Nehmen wir mal das rein theoretische, den den freisten Markt, den wir uns so vorstellen können als Idealbild vielleicht. Ob das wirklich 'n Idealbild sei oder ist, sei mal dahingestellt. Aber ich sag mal, unter Anarchisten ist es ja so, Anarchie ist die festeste Ordnungsstruktur, die's gibt, ne. Also es ist nicht trivial, Anarchie zu haben. Viele sagen, na ja, Anarchie heißt ja Chaos. Aber das ist eben nicht der Fall. Das ist eine eine eine Doppelbedeutung für diesen Begriff, der eigentlich nichts mit Chaos zu tun hat. Viele kennen ja auch vielleicht dieses a mit dem Kreis dadrum. Und dieser Kreis signalisiert die Ordnung, die die Anarchie als Markt zur Verfügung stellt, ganz ohne eine planende Struktur. Es funktioniert einfach ohne solche Hierarchiestrukturen im klassischen Sinne, ohne staatliche Strukturen.
Selbst unter Anarchisten ist es klar, das letzte, also Anarchie wird, wenn es funktionieren soll, nur global funktionieren. Du kannst nicht einen anarchistischen Staat in 1 sonst Fiat getriebenen Welt haben mit Demokratien und anderen Dingen, dann wird dieser Staat angegriffen werden. Also es müsste ein globales Phänomen sein. Von daher braucht auch keiner fürchten, dass 'n Anarchist die eigene Landesstruktur zerstört. Das ist sowieso dann eher eine Utopie als 'n realistisches Szenario. Aber selbst unter den Anarchisten ist klar, das Letzte, worum sich 'n Staat kümmern müsste, wäre die nationale Verteidigung, ne. Bis es eben keine Nationen in dem Sinne vielleicht mehr gibt, also keine Landesgrenzen, dann brauchst Du die auch nicht mehr verteidigen, aber das ist das Letzte. Und warum ist das so wichtig? Na ja, ganz einfach. Wenn dein Land nicht verteidigungsfähig bist ist, dann bist Du in der Abhängigkeit zu einem Land, das dich vielleicht verteidigt oder einnimmt.
Ganz egal, was passiert, Du bist nicht mehr souverän und Du redest am Tisch nicht mehr mit, ja. Und dann bist Du der, der ja ausgequetscht wird entweder, ja. Viele vergleichen das vielleicht dann auch mit 'ner Mafia, ja. Die Mafia, die auf dich aufpasst, ja, die bestimmt dann aber auch die Abgaben und alle anderen Dinge, wenn Du dich nicht selber verteidigen kannst. Und dementsprechend ist eigentlich schon wahnwitzig gewesen, die Bundeswehr, die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr in den letzten 20, 30 Jahren derart runterzufahren oder kaputt zu machen und jetzt im Umkehrschluss von Aufrüsten für den Angriffsfall zu sprechen. Ja. Ja. Das ist, ja, das ist wirklich von dem einen Extrem ins Nächste und dann wird noch mal klar, wie absurd das ist, was grade passiert, insbesondere wenn's 'n Richtungswechsel geben sollte, vielleicht sich Amerika mit Russland und der Ukraine wirklich an den Tisch setzen und das hinbekommen sollte, dass es Frieden gibt, ja, mit wie auch immer die Verträge aussehen und wir da an der Seitenlinie stehen und den Konflikt aber weiter anfachen wollen, ja, dann wissen wir auch, das wird für uns von allen Seiten am Ende ganz, ganz schlimme Kontra geben, also sowohl von Russland, als auch von der Ukraine und von Amerika. Das ist doch, das
[01:02:03] Unknown:
oder? Ja, also generell finde ich dieses Kriegsgeräte bedenklich. Ich bin jetzt nicht jemand, da mache ich mir auch nie Freunde, wenn ich sage, ich war immer von Anfang an für die Unterstützung der Ukraine, weil ich gesagt hab, da wird 'n Land von jemandem anderen angegriffen. Wenn ich ein freiheitliches Denken habe, dann versteh ich jeden, der für seine Freiheit in diesem Land kämpft. Das, was unsere Politiker aber machen, dieses Kriegsgeschrei, dieses wir müssen jetzt kriegsträchtig werden und im Prinzip steht Putin morgen am am Brandenburger Tor und jetzt müsst ihr Proviant für 3 Tage anlegen, damit ihr Die Angst, die damit gemacht wird, das ist das typische, die wie wie Politiker vorgehen. Mach den Leuten Angst und dann werden sie willfähig, dann hören sie auf dich, dann hören sie auf den Staat und dann kommt wieder, ja, beschütze uns vor dem bösen Putin, der morgen vor meinem Garage stehen wird. Und dadurch können sie sie wieder gelenkt werden. Und das ist das Gefährliche, ja. Da muss man sich wirklich klarmachen, ich hör da nichts drauf. Das ist das Gleiche, wie wir in der Coronazeit hatten. Die Panik, wir werden alle sterben. Dadurch haben sie unsere Grundrechte außer Kraft setzen können, weil sie den Leuten Angst vor dem Tod gemacht haben. Und jetzt machen sie den Leuten Angst vor 'nem vor 'nem Putin, der demnächst in meinem Vorgarten steht. Und da, dieses Spiel dürfen wir nicht mehr mitspielen. Dass wir 'n gesunden Menschenverstand anwenden und sagen, ja, es gibt gewisse Sachen, auf die müssen wir uns vorbereiten, völlig klar. Aber doch bitte nicht mit soner Panik und soner Angst und nicht, indem wir jedem einzelnen Verbündeten oder auch anderen Land direkt mal sagen, ja, ihr liegt sowieso falsch. Mit euch legen wir uns allen an. Wir legen uns mit Russland an. Wir legen uns Trump an. Wir legen uns mit der ganzen Welt an, weil wir Europäer, wir wissen's irgendwie besser, aber wir Europäer sind uns auch untereinander nicht einig. Das kann nicht gut gehen. Also diese Panik, auf diese Panik nicht mehr hören, ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig, dass wir uns nicht mehr in Angst versetzen lassen als Bürger.
[01:03:51] Unknown:
Weißt Du, was ich so erstaunlich finde? Weißt Du, warum Angst so ein unfassbar starkes Gefühl ist? Es ist für viele Leute, wenn man das dann das erst mal so erklärt, ist das so einleuchtend, aber man muss das halt einmal so auseinanderdröseln. Der Jeder Lebensprozess versucht am Leben zu bleiben. Das ist das höchste Gut, ne. Und daraus strukturieren sich unsere Gefühle und auch die Dinge, von denen wir uns leiten lassen, ja. Traumata zum Beispiel. Du hast jetzt 'n Traumata, das so schlimm war, dass Du Angst drum dein Leben hattest und verhältst dich den Rest deines Lebens vielleicht irrational, weil Du diese Angst hast, dass es wieder passiert. Angst ist eigentlich dafür da, dich vor den schlimmsten Dingen zu schützen und zwar vor dem Ende deines Lebens, ne. Also Du Du gehst durch die Stadt, machst eine Tür auf und warum auch immer steht dahinter einen Tiger, ne. Dieser Tiger, der dich anbrüllt und dann liegt auch und sagt Geld, ja, aber Du denkst dir einfach nur, oh Gott, oh Gott, Tiger. Adrenalin schießt hoch, dein Kopf sagt, pass auf, der fällt dich gleich an, dann bist Du tot. Jetzt sofort, Tür zu, ja, Beine in die Hand nehmen und ab dafür.
Das ist der Punkt. Angst ist 1 der stärksten Gefühle überhaupt, wenn nicht das stärkste, weil es dich vor der unmittelbaren Gefahr schützt. Viele sagen dann, Roman, nein. Liebe und Freundschaft sind das stärkste Gefühl. Nein sind sie nicht. Sie sind das zweitstärkste Gefühl aus folgendem Grund. Liebe ist dafür da, den Lebensprozess als solchen zu gewährleisten. Ohne Liebe würden wir uns nicht fortpflanzen, ja. Das ist also notwendig, das Leben langfristig zu sichern. Aber Du kannst keine Liebe machen, wenn Du tot bist. Also ist Angst das stärkere Gefühl, weil es dich vor der unmittelbaren Problematik schützt. Das Nächste ist Freundschaft. Freundschaft ist auch 'n spannendes Gefühl, weil die Freundschaft im Endeffekt auch dein Überleben sichert und zwar wann?
Wenn die ökonomischen Strukturen zerfallen, aus welchem Grund auch immer, ja. Du pflegst eine Freundschaft über viele, viele, viele Jahre, damit in der Zeit, wenn's schwer wird für alle, man eine Zusammenhalt hat, der auch ganz ohne, wir haben mit 'nem Rechenschieber ausgerechnet, unsere Zusammenarbeit lohnt sich, funktioniert, der das eigentliche Überleben sichert. Das heißt, wenn wir uns mal weiter spinnen, ich ich hab irgendwann mal eine Aussage von Sahra Wagenknecht gehört über die DDR, da hat sie so mit ganz vertäutem Blick über die schöne Zeit der DDR gesprochen und sagt, ja, war ja auch nicht alles schlecht, so, ja, mit Hunger und so, das war nicht so gut, aber wir der soziale Zusammenhalt war so stark. Ja, weil er musste, weil die ökonomischen Strukturen zerfallen sind. Und das alles erklärt diesen ganz natürlichen Prozess. Das klingt für viele so unromantisch, ja, wie eine Freundschaft ist nur Überlebenschance vergrößern. Ja, aber im Endeffekt ist es so, deine Gefühle entstehen, damit die emotionale Ebene über der logischen steht.
Aber wenn in dieser emotionalen Ebene irgendwas drin ist, was kaputt ist, warum auch immer, Du hast in der Kindheit erlebt, ein Junge mit mit, was weiß ich, 'ner bestimmten Frisur oder so, hat dich immer wieder geärgert. Und noch 'n anderer hat das auch getan. Dann wirst Du vielleicht irgendwann automatisch son Schubladendenken haben und jemand sehen mit soner Frisur und sagen, boah, Abstand, ja. Weil der macht mir Aufwand, der macht mir Arbeit, Energie, ja, und der der gefährdet mein Überleben in irgendeiner Form. Und genau das ist dieser Punkt. Wir stehen in 1 Gesellschaft, womit dieser Angst, die das stärkste Gefühl ausmacht, das gesamte gesellschaftliche Leben steuert und lenkt, über die Medien, aber auch die Politik. Und damit rechtfertigen sie alles. Hey, wenn wir uns jetzt nicht das Klima kümmern und das in unser unser Grundgesetz aufnehmen, ja, da wird in 2 Jahren hier jeder Ozean verdampfen, ja. Euch werden die Gesichter schmelzen und im Winter werdet ihr alle festfrieren und tot sein, ja. Also dann ist vorbei. Wenn ihr euch nicht impfen lasst, ja, dann wird hier ganz schnell vorbei sein. Also die Angst, die damit geschürt wird, ist so unfassbar groß, sodass die Leute sagen, okay, Gottes willen, ich will ja nicht sterben, ja. Das ist, die Regierung macht die Tür auf mit diesem Tiger, zeigt drauf und sagt, so, Tür wieder zu. Und jetzt vertrau mir, egal, was ich dir jetzt antue, das hat einen Grund, ja. Du willst ja nicht sterben. So. Und man muss sich klarmachen, dass niemand die Zukunft kennt. Weder die Regierung noch die Wissenschaft. Keiner kann die Zukunft wirklich vorhersagen. Man sollte es sich vielleicht klarmachen, dass viele Ängste, die man hat, viele Sorgen, die man hat, einfach daher kommen, dass man in sich 'n Überlebenstrieb hat, der dir einen Streich spielt. Und man muss da vielleicht noch mal wieder mitm rationalen Kopf dran und sich auch von diesen Ängsten befreien,
[01:08:02] Unknown:
sich dann auch aus logischer Sicht gegen solche Maßnahmen auflehnen zu können. Ja, absolut. Und Du hast das in in jeder Bubble, die existiert, ja. Du hast das von, wenn Du's politisch siehst, von links bis rechts. Es gibt immer irgendetwas, mit dem die Leute Angst machen, ja. Die einen sagen, es ist der Putin, die anderen sagen, es ist vom Westen der angezettelte, angezettelte Dritte Weltkrieg, der kommt. Egal wie, man macht dir von jeder Seite Angst. Und wenn Du aber für dich selbst verantwortlich bist, wenn Du sagst, nein, ich denke, dann dann lässt Du dir diese Angst nicht mehr machen. Und dann kann man dich in dem Moment nicht mehr steuern. Und so nimmst Du dem Staat 'n bisschen Macht über dich weg. Und das ist, glaube ich, ganz wichtig, dass wir da wieder hinkommen, weil ich sehe diese unfassbare Aufregung in den sozialen Medien. Es wird ja immer nur noch eskaliert und zwar von jeder Seite. Jeder sagt, irgendwo ist Panik ausgebrochen, egal was. Aus diesem Teufelskreis müssen wir raus. Und was das noch was noch unterstützen würde, wär, wenn wir wieder anfangen würden, miteinander zu reden.
Wenn wir miteinander reden würden mit dem Menschen, der eine komplett andere Ansicht hat als ich. Und das ist glaube ich auch so verloren gegangen in in dieser Gesellschaft, dass wir sagen, nee, das eine sind die Coronasportler, mit denen rede ich gar nicht, das andere sind die Putin Trolle und die die Russenliebhaber, mit denen rede ich nicht und die anderen sind die die Trump Fanatiker, mit denen rede ich nicht. Das muss wieder aufgebaut, weil wenn wir wieder miteinander reden, dann wird's für die da oben sehr viel schwieriger uns zu führen, weil Und in eine bestimmte Richtung zu lenken, weil die Spaltung der Gesellschaft ist das Beste, was den Mächtigen passieren kann. Wenn wir uns damit beschäftigen, dass wir sagen, möchten wir die Currywurst in der VW Kantine haben, ja oder nein? Dürfen wir noch Schweine essen, ja oder nein?
Auf uns auf diese Diskussionen einlassen, dann haben die da oben ganz, ganz freie Bahn und und 'n einfaches Spiel zu sagen, okay, die großen Entscheidungen, die fällen wir, während ihr euch da unten zofft, ob da Trump oder der Putin der schlimmere Typ ist. Und
[01:10:00] Unknown:
die Macht die Macht müssen wir ihn wegnehmen. Vollkommen richtig, ja. Das sind auch schöne Schlussworte, aber ich würd das gern trotzdem noch kurz ergänzen, weil das hat ja selbst Ich glaub, Caesar war's damals schon festgestellt. Wenn die Bevölkerung als Gruppe auftaucht, ja, wie zerschlägst Du eine Gruppe am besten nicht, indem Du dich mit der ganzen Gruppe anlegt, sondern dass Du die Gruppe in sich spaltest, ja. Und das sehen wir. Es fing an mit wahrscheinlich so so, wenn wir die jüngste Dekade mal so die letzten 10, 20 Jahre betrachten, Migrationspolitik, ja. Dann Klimapolitik, Kriegspolitik, ja. Egal wohin wir schauen, ja. Diese ganzen Themen, Corona, ja.
Überall gab's diese Spaltung, ja. Man hat, ne, Migrationspolitik fifty fifty, dafür dagegen, ne, eine Spaltung, ja. Dann hat man noch mal Corona draufgeworden, noch mal gespalten, ne. Also und irgendwann gibt's so viele kleine Untergruppen, keiner hält wirklich mehr zusammen, weil oh Gott, der hat aber bei dem Thema eine ganz andere Position wie ich, ja. Eigentlich find ich den gut, ja, aber der will die Currywurst zurückhaben, da das geht gar nicht, ja. Also wenn der die Currywurst zurückhaben will, dann halten wir über dem Thema Klimapolitik nicht zusammen, ja. Und das ist eben genau das, was passiert und Du hast vollkommen recht. Das ist das, wo wir wieder hinmüssen. Wir müssen alle Meinungen zulassen, wir müssen miteinander reden und wir sollten uns befreien von diesen Angstgefühlen, die uns eingeredet werden, damit wir den einen oder den anderen wählen, weil das ist nicht der richtige Antrieb.
Es gibt 'n schönen Spruch. Wer aus Angst handelt oder im Allgemeinen Angst ist immer ein schlechter Berater, ja. Und wer aus Angst handelt, der entscheidet sich wahrscheinlich in den meisten Fällen falsch. So ist das eben. Ja, so ist das. Ja, wir kommen zum Ende der, denke ich, ersten Folge oder hast Du noch was auf der Seele?
[01:11:40] Unknown:
Nein, ich glaub für die erste Folge haben wir ziemlich viel schon besprochen.
[01:11:43] Unknown:
Das haben wir getan. Dezentral und Direktpodcast jetzt gegründet. Wir müssen aber auch direkt 'n kleinen Dämpfer hinterherschieben und zwar eine kleine Pause, denn wir sind im Urlaub oder ich bin im Urlaub. Du hast bist privat auch verhindert und wir sprechen uns dann Mitte April, denke ich ungefähr wieder und oder ja, gegen Ende April oder so und dann geht's weiter. Ich wollte aber das jetzt auch nicht zu weiter hinauszögern, weil die aktuellen Themen sind durchaus spannend und ich glaube, da kann man schon gut mit starten. Und für euch da draußen abonniert gerne diesen Kanal, haut 'n Like mit drauf. Ich weiß nicht, wo ihr's gehört habt bei Spotify, Apple Music oder als Video hier auf Youtube. Aber, und das sag ich auch schon mal dazu, ich würd auch gerne das Konzept hier auch ausprobieren, ähnlich wie auf meinem Hauptkanal Blockchainainer, diese längeren Videos in noch mal danach Einzelvideos zu unterteilen, sie besser teilbar zu machen für die Einzelthemen.
Und da könnt ihr auch mal sagen, wie ihr das findet und im Allgemeinen euer Feedback dazu abgeben. Und ansonsten schaut auch gerne mal in die Videobeschreibung. Dort ist Joana Kota verlinkt, ihre Social Media Kanäle verlinkt und natürlich auch meine Social Media Kanäle und dann findet ihr uns dort auch wieder. Ja, vielen Dank für deine Zeit, Joana. Es hat eine große Freude gemacht, mit dir zu sprechen. Es hat mega Spaß gemacht und wenn die Zuschauer noch Anregungen haben, über was wir in zukünftigen Folgen reden sollen, gerne in die Kommentare, gerne uns schreiben. Wir gehen da gerne drauf ein und ich freu mich auf die Zukunft. Ich mich auch.
Tschüss zusammen.
Einführung und Vorstellung des Podcasts
Offene Gesprächskultur und Meinungsfreiheit
Koalitionsverhandlungen und politische Entwicklungen
Staatliche Kontrolle und Bürgerrechte
Staatliche Aufgaben und Bürgerverantwortung
Steuerpolitik und wirtschaftliche Auswirkungen
Schuldenpolitik und wirtschaftliche Zukunft
Angst als politisches Instrument
Gesellschaftliche Spaltung und Zusammenhalt